Domains, die auf deinen Namen laufen
Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Bei vielen Agenturen steht der Dienstleister als Inhaber im Register. Beim Wechsel wird das teuer.
Der AuthCode ist ein Passwort. Manche behandeln ihn als Faustpfand.
Ein Betrieb will die Agentur wechseln. Die neue Seite ist fertig, der Umzugstermin steht. Es fehlt nur noch der AuthCode für die Domain.
Die alte Agentur meldet sich nicht. Nach zwei Wochen stellt sich heraus, warum: Im Register steht sie selbst als Inhaberin. Die Domain, unter der der Betrieb seit zwölf Jahren Post bekommt, gehört rechtlich jemand anderem.
admin-c klingt wichtig und ist es nicht.
Wem gehört deine Domain wirklich?
Eine Domain hat drei Rollen, und nur eine davon zählt im Ernstfall. Der Inhaber ist derjenige, dem die Domain rechtlich gehört — er darf sie übertragen, kündigen und umziehen. Der administrative Kontakt darf Änderungen veranlassen. Der technische Kontakt darf an den Einstellungen schrauben. Wer nur admin-c ist, hat im Streitfall nichts in der Hand.
Bei der DENIC lässt sich der Inhaber öffentlich abfragen, bei anderen Endungen versteckt ihn oft ein Datenschutzdienst. Das ist der Grund, warum viele Betriebe gar nicht wissen, wie sie dastehen — bis sie wechseln wollen.
Bei mir stehst du selbst als Inhaber im Register, von Anfang an und ohne dass du danach fragen musst. Ich bin bestenfalls technischer Kontakt. Das kostet mich nichts und nimmt dir die einzige Abhängigkeit, die im Zweifel richtig weh tut.
Dazu gehört auch die DNS-Verwaltung: die Einträge, die sagen, wo deine Webseite liegt, wohin die Post geht und wer in deinem Namen senden darf. Wer das selbst machen will, bekommt den Zugang — und wer es nicht will, muss sich nie damit befassen.
Nachsehen kostet zwei Minuten. Reparieren kann Wochen kosten.
Zwei Einträge, ein grosser Unterschied
Dienstleister als Inhaber
Der übliche Fall
- Die Domain gehört rechtlich jemand anderem
- Für den Umzug brauchst du dessen Mitwirkung
- Ohne AuthCode geht gar nichts
- Bei Streit oder Insolvenz wird es kompliziert
- Die Verlängerung läuft über fremde Rechnungen
Du als Inhaber
So läuft es hier
- Die Domain gehört dir, nachlesbar im Register
- Du kannst jederzeit umziehen, ohne zu fragen
- Den AuthCode bekommst du auf Zuruf
- Auch wenn es mich nicht mehr gäbe, bleibt sie deine
- Ich bin technischer Kontakt, mehr nicht
Was dazugehört
Registrierung
Neue Domains in den gängigen Endungen. Auf deinen Namen, mit deinen Daten im Register.
Umzug
Bestehende Domains von einem anderen Anbieter herholen — vorbereitet, damit Webseite und Post dabei nicht stillstehen.
DNS-Verwaltung
Einträge gepflegt und dokumentiert. SPF, DKIM und DMARC von Anfang an richtig gesetzt.
Überwachung
Laufzeiten im Blick, damit keine Domain versehentlich frei wird und am nächsten Tag jemand anderem gehört.
Weiterleitungen
Tippfehler-Domains und alte Adressen, die auf die richtige Seite zeigen statt ins Leere.
Rückgabe
Du willst weg? Du bekommst den AuthCode. Ohne Diskussion und ohne Frist.
Fragen zu Domains
Wie finde ich heraus, wer meine Domain besitzt?
Bei .de-Domains über die DENIC-Abfrage, bei anderen Endungen ist es oft verdeckt. Schick mir die Domain, ich sehe für dich nach — das dauert zwei Minuten und ist unabhängig davon, ob wir zusammenarbeiten.
Geht beim Umzug die Webseite offline?
Sie muss nicht. Wenn die Seite vorher auf dem neuen Server bereitsteht und die DNS-Laufzeiten rechtzeitig verkürzt werden, merkt man vom Umschalten in der Regel nichts. Was schiefgeht, geht meistens bei der E-Mail schief — deshalb wird die zuerst geplant.
Kann ich mehrere Endungen sichern?
Ja, und bei einem gut merkbaren Namen ist das sinnvoll. Die Zusatzdomains müssen keine eigene Seite bekommen; eine Weiterleitung reicht.
Was passiert, wenn eine Domain ausläuft?
Sie wird nicht sofort gelöscht, aber die Fristen sind kurz und die Rückholung kann teuer werden. Deshalb überwache ich Laufzeiten immer mit.
Direktbestellung mit Preisliste kommt in Kürze auf diese Seite. Bis dahin sag mir einfach, welche Domain du brauchst — an der Bestellung soll es nicht scheitern.