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Kreativ

Ein Auftritt, der überall gleich aussieht

Logo, Geschäftsausstattung, Druck und Beschriftung — damit Visitenkarte, Rechnung, Fahrzeug und Webseite dieselbe Sprache sprechen.

Der übliche Fall

Drei verschiedene Rottöne. Ich habe das schon nachgemessen.

Die Visitenkarte hat ein anderes Rot als das Fahrzeug. Der Briefbogen stammt noch vom Vorgänger. Die Rechnung kommt aus der Buchhaltungssoftware und sieht aus, als käme sie von einer anderen Firma.

Jedes Stück für sich ist in Ordnung. Zusammen ergeben sie kein Bild — und genau daran entscheidet sich, ob ein Betrieb sortiert wirkt oder zusammengestückelt.

Der Kern

Zwei Farben reichen. Wirklich.

Ein Logo ist noch kein Erscheinungsbild

Ein Logo ist ein Bild. Ein Erscheinungsbild sind die Regeln darum herum: welche zwei Farben gelten und welche nicht, welche Schrift für Überschriften und welche für Fließtext, wie viel Luft um das Logo bleibt, wie eine Rechnung aussieht — und wie eine Absage.

Für einen kleinen Betrieb muss das kein Handbuch sein. Eine Seite reicht: Farbwerte in HEX für den Bildschirm und in CMYK für die Druckerei, zwei Schriften, ein paar Beispiele. Mit dieser Seite arbeiten dann alle anderen auch — die Werbetechnik, die dein Fahrzeug beklebt, der Messebauer, die Agentur für den Anzeigenblock. Sonst fragen sie zurück oder raten.

Was am häufigsten fehlt, sind die Dateiformate. Ein Logo als JPEG aus einer alten E-Mail lässt sich nicht auf ein Schaufenster plotten, nicht sticken und nicht sauber vergrößern. Dafür braucht es Vektoren, also Kurven statt Bildpunkte. Wer die nicht hat, bezahlt bei jedem Auftrag das Nachzeichnen mit.

Dateiformate

Ein Logo als JPEG in einer E-Mail ist kein Logo. Es ist ein Foto von einem Logo.

Welche Dateien du wirklich brauchst

Es sind vier, je nachdem, wo das Logo landet. SVG ist die Vektorfassung fürs Web: beliebig skalierbar, wenige Kilobyte, und der Browser rechnet sie für jede Bildschirmauflösung neu. PDF oder EPS sind dieselbe Kurvenform für die Druckerei und die Werbetechnik — daraus wird geplottet, geschnitten und gestickt.

PNG mit Transparenz braucht man für alles, was Bildpunkte erwartet: Office-Vorlagen, Signaturen, Plattformen, die kein SVG annehmen. Und JPEG braucht man eigentlich nie fürs Logo, weil es keine Transparenz kennt und an harten Kanten Artefakte erzeugt — genau dort, wo ein Logo Kanten hat.

Dazu kommen die Fassungen: farbig, einfarbig schwarz, einfarbig weiß für dunklen Grund, und eine reduzierte für sehr kleine Größen. Einmal sauber angelegt, nie wieder. Sonst bekommst du bei jedem Auftrag ein leicht anderes Ergebnis zurück.

Leistungen

Womit ich helfe

Logo und Wortmarke

Neu entwickelt oder aufgeräumt — in allen Formaten, die man wirklich braucht, Vektor inbegriffen.

Gestaltungslinie

Farben in HEX und CMYK, zwei Schriften, ein paar Regeln. Auf einer Seite, nicht in einem Handbuch.

Geschäftsausstattung

Visitenkarte, Briefbogen, Rechnungsvorlage, E-Mail-Signatur. Dieselben Farben, dieselbe Schrift, dieselben Abstände.

Druck

Flyer, Plakate, Speisekarten, Roll-ups. Druckfertig angelegt, damit die Druckerei nicht nachfragt.

Beschriftung

Fahrzeug, Schaufenster, Bauschild. Maßhaltig vorbereitet für den Betrieb, der es aufbringt.

Vorlagen

Damit du Angebot, Aushang und Speisekarte selbst füllen kannst, ohne dass es auseinanderfällt.

Ablauf

Zwischen Schritt zwei und drei liegt meistens eine Nacht drüber schlafen.

Wie eine Gestaltung entsteht

Zusammentragen

Was ist da: altes Logo, Fahrzeug, Visitenkarte, die Rechnung aus der Buchhaltung. Fotografiert oder eingescannt reicht. Dabei kommt heraus, wie viele Varianten unterwegs sind — fast immer mehr als gedacht.

Richtung festlegen

Zwei bis drei Entwürfe, bewusst unterschiedlich. Nicht damit du aussuchst, was dir gefällt, sondern damit klar wird, wohin es soll. Danach baue ich eine Richtung weiter statt drei halb.

Ausarbeiten

Farbwerte für Bildschirm und Druckerei, Schriften, Mindestgrößen, eine Fassung einfarbig und eine für dunklen Grund. Das ist der unspektakuläre Teil, an dem sich später alles entscheidet.

Anwenden

Visitenkarte, Briefbogen, Rechnungsvorlage, E-Mail-Signatur, Fahrzeug. Erst in der Anwendung zeigt sich, ob eine Gestaltung trägt oder nur auf dem Bildschirm gut aussah.

Nebenbei

Wenn Grafik und Webseite von derselben Stelle kommen, spart das die üblichen Reibereien: Niemand schickt Farbwerte hin und her, und das Logo passt auf Anhieb in den Seitenkopf — statt in der falschen Auflösung anzukommen.

Fragen

Fragen zur Gestaltung

Meistens nicht. Oft reicht Aufräumen: saubere Vektoren, festgelegte Farbwerte, definierte Mindestgrößen, eine Fassung für einfarbigen Druck. Ein Logo, an das sich Kunden gewöhnt haben, wirft man nicht ohne Grund weg.

Ja, alle — die offenen Vektordateien inklusive. Damit kann auch jemand anderes weiterarbeiten. Das ist der Sinn der Sache und kein Entgegenkommen.

Auf Wunsch. Ich lege druckfertig an und kann die Abwicklung übernehmen, oder du gibst die Daten an deine eigene Druckerei — die bekommt dann alles, was sie braucht, und muss nicht nachbessern.

Nach Aufwand oder als Festpreis, je nach Umfang. Eine Gestaltungslinie mit Geschäftsausstattung ist ein überschaubares Projekt, kein Jahresetat.

Nächster Schritt

Auftritt überfällig?

Zeig mir, was du hast — Visitenkarte, Fahrzeug, Rechnung. Ich sage dir, was fehlt und in welcher Reihenfolge es sinnvoll ist.