Eine Webseite, die dir gehört
Kein Baukasten-Abo, aus dem du nicht mehr herauskommst. Eine Seite, die schnell lädt, gefunden wird und deren Zugänge in deinem Ordner liegen.
Diese Rechnung habe ich schon zu oft aufgemacht.
Eine Firmenseite, vor vier Jahren gebaut. Sie sieht ordentlich aus. Sie kostet 39 Euro im Monat. Und sie bringt zwei Anfragen im Jahr.
Beim Nachsehen kommt heraus: Die Seite wurde nie gefunden. Nicht, weil sie schlecht wäre — sondern weil alle sechs Leistungen des Betriebs in fünf Absätzen auf einer einzigen Seite namens „Leistungen“ stehen.
Der häufigste Fehler steht schon im Menü: ein Punkt „Leistungen“.
Google bewertet Seiten, nicht Firmen
An diesem Punkt scheitern die meisten Firmenwebseiten. Wer sechs Dinge anbietet und sie auf einer Sammelseite unterbringt, hat für eine Suchmaschine eine Seite zu sechs Themen — und die rankt für keines davon richtig. Sechs Leistungen brauchen sechs Seiten, jede mit einem eigenen Suchbegriff und genug Substanz, dass sie eine Antwort ist und nicht nur eine Überschrift.
Der zweite Punkt ist das Tempo. Eine Seite, die auf dem Handy im Mobilfunknetz vier Sekunden zum Aufbau braucht, verliert einen erheblichen Teil ihrer Besucher, bevor die überhaupt etwas gesehen haben. Das ist keine Geschmacksfrage — es ist messbar, und Google misst mit. Der Ladebalken ist der einzige Teil deiner Webseite, den wirklich jeder Besucher sieht.
Der dritte Punkt ist der unangenehmste, und er kommt erst beim Abschied zur Sprache: Bei vielen Agenturseiten steht der Dienstleister als Domaininhaber im Register und besitzt die einzigen Zugänge zum Hosting. Beim Wechsel wird das teuer, manchmal langwierig. Bei mir bekommst du Domain und Zugänge von Anfang an, ohne danach fragen zu müssen.
Derselbe Text, andere Aufteilung. Rechts hat jede Seite einen Suchbegriff, für den sie ranken kann — links konkurrieren sechs Themen um eine Adresse.
Wie ich Seiten baue
Struktur zuerst
Erst die Frage, wonach deine Kunden tatsächlich suchen. Danach die Seiten. Das Aussehen kommt zuletzt — es ist der einfachste Teil.
Schnell von Anfang an
Schriften lokal, Bilder in modernen Formaten, kein Plugin-Stapel. Tempo baut man ein; hinterher dranoptimieren ist teuer und hilft nur halb.
Ohne Cookie-Banner
Wenn nichts an Dritte geht, braucht es keine Einwilligung. Angenehmer für Besucher, einfacher für dich, ein Problem weniger.
Barrierearm
Ausreichende Kontraste, Bedienung per Tastatur, saubere Überschriften. Seit Mitte 2025 für Betriebe mit Online-Verkauf sogar Pflicht.
Selbst pflegbar
Du bekommst eine Einweisung und die Zugänge. Für jede Textänderung eine Rechnung zu schicken, ist kein Geschäftsmodell, das ich mag.
Umzugsfähig
Die Seite läuft auf ganz normalem WordPress, ohne exotische Abhängigkeiten. Du kannst sie mitnehmen, wohin du willst.
Der dritte Schritt ist der, an dem Projekte liegen bleiben. Fast immer.
Wie ein Projekt läuft
Struktur festlegen
Wonach suchen deine Kunden, und welche Seite beantwortet das? Daraus entsteht der Seitenbaum. Eine Stunde Gespräch, danach steht das Gerüst — und damit die halbe Auffindbarkeit.
Entwurf am echten Inhalt
Kein Musterlayout mit Blindtext. Der Entwurf wird mit deinen Texten und Bildern gebaut, weil sich erst daran zeigt, ob er trägt.
Texte und Bilder
Der Teil, der von dir kommt — oder den wir zusammen machen. Hier bleiben Projekte liegen, deshalb reden wir am Anfang darüber und nicht am Ende.
Bauen und prüfen
Erst gebaut, dann durchgemessen: Tempo, Handy, Kontraste, Formulare, Überschriftenfolge. Was sich messen lässt, messe ich, bevor du es siehst.
Übergabe
Einweisung, Zugänge, Domain auf deinen Namen. Danach kannst du Texte selbst ändern — und wenn du willst, den Anbieter.
Das steht anderswo gern in der zweiten Rechnung.
Was ohne Aufpreis dabei ist
- Impressum und Datenschutzerklärung, auf die tatsächliche Seite zugeschnitten
- Strukturierte Daten, damit Google versteht, wer du bist und wo du sitzt
- Eintragung im Google-Unternehmensprofil und Abgleich mit den Angaben auf der Seite
- Verschlüsselung und automatisch erneuerte Zertifikate, überwacht mit crt.watch
- Sicherungen — die Seite läuft in der normalen Datensicherung mit
- Eine Einweisung, nach der du Texte und Bilder selbst ändern kannst
Fragen zu Webseiten
Was kostet eine Webseite?
Das hängt am Umfang. Eine Firmenseite mit sechs bis zehn Seiten ist etwas anderes als ein Shop mit Anbindung an die Warenwirtschaft. Nach einem Gespräch bekommst du einen Festpreis — keine Schätzung, die sich unterwegs verdoppelt.
Wie lange dauert das?
Der Bau selbst meist zwei bis vier Wochen. Was länger dauert, sind Texte und Bilder. Die kommen von dir, oder wir machen sie zusammen — erfahrungsgemäß ist genau das der Punkt, an dem Projekte monatelang liegen bleiben.
Kann ich die Seite selbst ändern?
Texte, Bilder und Preise ja, dafür bekommst du eine Einweisung von etwa einer Stunde. Für Strukturänderungen und neue Seitentypen bin ich da.
Und wenn ich schon eine Seite habe?
Dann schauen wir erst, ob sich ein Umbau lohnt. Manchmal ist die vorhandene Seite besser als ihr Ruf und braucht nur Struktur und Tempo — das ist billiger als ein Neubau und ehrlicher, als ihn zu verkaufen.
Brauche ich einen Wartungsvertrag?
WordPress braucht regelmäßige Aktualisierungen, sonst wird es irgendwann zum Einfallstor. Entweder machst du das selbst — dann zeige ich dir, wie — oder ich übernehme es. Was nicht geht: dass es niemand macht.